Nächste Veranstaltungen:
27.01.2012 Kammerchörle beim offenen Stammtisch
16.02.2012 Kübelesrennen in Bad Cannstatt
21.02.2012 Faschingsumzug Hofen
24.02.2012 Bertram Schleicher beim offenen Stammtisch
![]() | Hallo und Grüß Gott, willkommen beim Dudelsäckle !!!
Vorstand: Peter Hinderer Thomas Fischer |
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Vorankündigung:
Kammerchörle
Offener Stammtisch am 27.01.2012 in der Weinstube Jägerhof

"Kammerchörle" wurde 2006 gegründet. Es singt an diesem Abend geistliche und weltliche Musik. Das wird dann ein Gang durch die Jahrhunderte vom Frühbarock bis George Gershwin.
Hans Peter Schneider schrieb am 28. Juni 2009 im Lokales-Live.de:
"Kammerchörle" begeisterte
Heute hat sich das im Jahre 2006 gegründete "Kammerchörle" in seinem Konzert in der evangelischen Wichernkirche im wahrsten Sinne des Wortes durch die Musikgeschichte gehangelt. quot;Von Bach bis Jazz" hatte Chorgründer und Kantor der evangelischen Kirchengemeinde Andreä, Sommerrain und Wichern, Andreas Retzer sein Programm tituliert und gerade diese Bandbreite hat die Zuschauerschar mächtig beeindruckt.
Das "Kammerchörle" unter der Leitung von Andreas Retzer spannte in seinem heutigen Konzert in der Wichernkirche gekonnt einen breiten Bogen zwischen den einzelnen Epochen der Kirchenmusikgeschichte.
Beeindruckt hat das "Chörle" - sieben Damen und vier Herren - ihr Publikum, wie sie den Klassikern Bach oder Händel ihre ganz individuelle Interpretation angedeihen, wie sie zeitgenössische Chorsätze wohlklingend erschallen ließen und unter Beweis stellten, dass auch ein nicht geringes solistisches Potential in diesem Ensemble vorhanden ist. Bei den Gospel-Nummern machte sich bemerkbar, dass doch einige der Akteure Gospelerfahrung mitbringen, sind sie doch schon lange Jahre Mitglied der "Rainbow Gospel Singers", die ebenfalls von Andreas Retzer geleitet werden.
Retzer war es auch, der dem staunenden, dann begeisterten Publikum die ganze Vielfalt der Möglichkeiten eröffnete, die traditionelle und moderne Orgelkompositionen zulassen. Sein "Rankett Blues", komponiert von der 1964 geborenen Barbara Dennerlein war ein sehr gutes Beispiel dafür, dass Orgelmusik den "Muff von 1.000 Jahren" verlieren kann, wenn ein Könner am Instrument sitzt.
Das "Kammerchörle" hat sicher heute neue Fans gewonnen. Beleg gefällig - gleich zweimal mussten die Chormitglieder ihren inzwischen geräumten Platz wieder besetzen und die durch lang anhaltenden Beifall eingeforderten Zugaben darbieten.
Bebop-Rock füllte das `s Dudelsäckle

Moni Francis und ihre Reutlinger Band The BeBops rockten am Freitag
im Haus am See zurück in die 50er Jahre.
HOFEN, 20.01.2012 – Musikalisch leben die Musiker in den Fünfziger Jahren, in der Blütezeit des Rock’n‘Roll. Das zeigten sie auch am Freitag beim Kulturverein `s Dudelsäckle e. V. im Haus am See vor mit 150 Zuschauern ausverkauftem Haus.
Es war die Zeit der Petticoats, der Musiktruhen und der Pomade im Haar. Gleich mit dem ersten Song, „Bebop-a-lula“, entführte der Sänger „Buddy Olly“ das Publikum in diese Ära der Rockmusik. Der Tieftöner, ein Kontrabass sowie Schlagzeug, bildeten ein wildes Rhythmus-Duo. Der Viervierteltakt dominierte den Abend.
Erst zum zweiten Song betrat Moni Francis die Bühne, zeitgemäß gekleidet in Petticoat und langem Blümchenkleid. Und los ging es mit der Rocker-Mucke. „Great Balls of Fire“ von Jerry Lee Lewis gab die Richtung vor. Bereits bei „Let’s have a Party“ von Wanda Jackson klatschten die Zuschauer engagiert mit.
Launig die Pausen-Conferencen von Buddy Olly oder Moni Francis. In kleinen Geschichten ließen sie die Fünfziger Jahre Revue passieren. So erfuhr man beispielsweise, was damals in England die Strafe für einen misslungenen Suizidversuch war ...
Dann kam mit „Schöner fremder Mann“ die Namenspatronin von Moni Francis zum Zuge. Beachtlich, wie Moni von der rauen, dreckigen Rockröhre zur mädchenhaften Kopfstimme eines Teenagers wechseln konnte. Die Oberschnulze „Always on my Mind“, von Elvis zu Weltruhm gebracht, wurde in einer Brenda-Lee-Version gesungen. Man erwartete sekündlich, dass die eher gesetzten Herrschaften im Publikum ihre Feuerzeuge hervorkramten und sie anzündeten.
Der Ankündigung eines Boogie Woogie folgte die Aufforderung ans Publikum, sich Raum zum Tanzen zu schaffen. „Werft die Stühle weg, schafft euch Platz. Das ist Rock‘n’Roll.“ Und während ein Paar sich tatsächlich eine Tanzecke neben der Bühne suchte, improvisierte die Band wild auf der Bühne. Gitarrist Mike Ewing solierte dabei prächtig. Dazu Stücke von Peter Kraus, Little Richard und anderen Klassikern des Genres. Das begeisterte Publikum erklatschte sich mehrere Zugaben.

